Dienstag, 23. Februar 2010

Housing, University etc.

Mittlerweilen hab ich mich hier einigermassen eingelebt und ich werde euch ein bisschen von meiner Unterbringung und dem Leben an der Universität erzählen. Ich wohne in Vista del Campo, eines der vielen Studentenwohnheimen hier in Irvine. Ich weiss nicht wie viele gesamthaft sind, jedoch hat es eine Menge (es hat sogar eine Siedlung mit Häusern nur für die Professoren) und aktuell sind sie zwei weitere am bauen.

Ich wohne in einem 3 Room appartment, das heisst ich habe mit zwei Mittbewohnern eine Wohnung. Wir haben eine gemeinsame Küche und einen gemeinsamen Aufenthaltsraum und mit einem Teile ich das Bad (der andere hat sein privates). Meine Mitbewohner scheinen ein bisschen chaotisch, sprich der Kehricht wird geleert wenn man nicht mehr weiter auftürmen kann, und somit trifft es sich recht gut und bis jetzt kommen wir sehr gut miteinander zurecht. Das einzige was ein bisschen schade ist, ist dass wir kein Fernseher haben, somit kann ich im Moment die Olympia nicht mit verfolgen. Einer der beiden macht momentan seinen MBA an der Universität, der andere macht einen PHD und forscht an dem sogenannten Brain-Computer Interface (sprich Sensoren, die in einer Kappe integriert sind und diese messen dann Hirnströme, womit es möglich sein sollte div. Maschinen zu Steuern).

Mein Zimmer ist mit allem was ich brauche ausgestattet, neben Bett und Schrank hab ich auch noch eine zusätzliche Kommode und einen Schreibtisch mit ein paar Ablagen. Vom Schreibtisch aus hab ich Ausblick in den „inneren Teil“ des Studentenheims (das Ganze ist gebaut wie ein Feriendorf), welcher sehr grün gestaltet ist. Gestern hab ich endlich etwas gefunden womit ich die Schweizer Fahne aufmachen konnte (regelmässige Leser merken dass es hier nicht so einfach ist etwas zu finden wenn man genau weiss was man will!).

Das Studentenheim liegt ganz am Rand der Universität, eine Karte findet ihr hier wobei ich in C12 wohne, wobei mein Lab in E6 liegt. Am ersten Tag legte ich den Weg zu Fuss zurück, was mich so ca. eine halbe Stunde kostete. Aber zum Glück haben sie hier Schulbusse. Diese sind eigentlich wie man sie aus dem Fernsehen kennt, jedoch sind sie hier nicht gelb sondern weiss und mattgoldig. Das Zentrum der Universität ist der Aldrich Park und rundherum sind die Verschiedenen Fakultäten angeordnet (Engineering, basic sciences, social sciences etc.). Ich selbst bin natürlich im engineering part „zuhause“. Mein Lab hab ich im sogenannten engineering gateway, wobei ich in einem Raum mit zig verschiedenen Schreibtischen bin. Je nach Zeit sind in diesem Raum so zwischen 5 und 10 Leute, jedoch ist es bis jetzt noch nie richtig eng geworden. Heute hatte ich meinen ersten richtigen Tag an der Uni (wobei ich hauptsächlich am Paper lesen war!) und lernte die meisten Leute von dem Lab kennen. Sie sind alle sehr freundlich und die meisten Fragen mich über die Schweiz aus. Heute Abend war dann Bowling angesagt, wobei fast das ganze Lab dabei war. Für einige (unter anderem mein Professor) war es das erste Mal und somit war Spass vorprogrammiert. Die meisten erklärten mir, dass Bowling in den Staaten nicht so populär sei wie man immer meint. Und da ich am Schluss mit 164 Punkten den Rekord des Abends aufgestellt habe, glaube ich mindestens dass es unter den Leuten meines Labs nicht so populär ist.

Während euch im Moment wahrscheinlich der Wecker quält, hab ich die Nacht noch vor mir und für mich ist jetzt Zeit ins Bett zu gehen!

1 Kommentare:

  1. Hey Pint!
    Schön z ghöre, dases dir guet geit! Ig gloubä, ig würd mi uf däm Campus überhoupt nid zrächt finge. Drum Respect! ;-)

    ganz äs liebs Grüessli
    Chrise

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